Buchverlosung: "Textsorten" von C. Fasel

Das Wissen über verschiedene Textsorten und ihre Wirkungsweise ist für einen Journalisten unverzichtbar. Für alle, die sich bei der Unterscheidung der Darstellungsformen manchmal unsicher sind, ist das Buch „Textsorten“ von Christoph Fasel ein super Helfer – denn in ihm findet sich das Wichtigste über journalistische Darstellungsformen. Und das Beste? Alles ist kurz und präzise erklärt!

 

Warum brauchen Journalisten Textsorten? – Gleich zu Beginn des zweiten Bandes der UVK-Reihe „Wegweiser Journalismus“ stellt Herausgeber Christoph Fasel uns, den Lesern, diese Frage.

Neben der Beantwortung dieser Frage widmet sich der Autor natürlich ausführlich den verschiedenen Textsorten selbst. In grauen Kästen bringt er gut sichtbar Beispiel-Texte für die verschiedenen Textsorten an. Dadurch, dass er als Beispiel immer einen Banküberfall wählt - und über diesen mal in Form eines Berichts, mal in Form einer Reportage, etc. schreibt – wird für den Leser schnell deutlich, wo die Unterschiede der Textsorten in Bezug auf Darstellung und Wirkung liegen.

Christoph Fasel widmet sich im Band „Textsorten“ ausführlich jeder einzelnen Darstellungsform. So erfährt der Leser unter anderem, welches die sieben Fragen der Nachricht sind, wie man richtig zitiert, was man unter dem „Küchenzuruf“ versteht, wie man Interviews korrekt autorisieren lässt und warum Kritik wichtig ist. Ganz am Ende des Büchleins erklärt der ehemalige Leiter der Henri-Nannen-Schule noch, welchen Nutzwert journalistische Textsorten in einer Zeit haben (sollten), in der der durchschnittliche Medienkonsument „over-newesed, but under-informed“ ist. 

Sehr nützlich zum guten Verständnis sind auch die vergleichenden Tabellen. So gibt es beispielsweise eine mit dem Titel „Die Merkmale von Bericht, Feature, Magazinstory, Report und Reportage“, die Länge, Aktualität, Hintergrund, Nutzwert, Einordnung und Meinung der verschiedenen Darstellungsformen gegenüberstellt.

Geeignet ist dieses etwa 140 Seiten lange Büchlein über Textsorten vor allem für Journalismus-Einsteiger. Tipps zur Recherche und die vielen Infokästen machen diesen Band der Reihe „Wegweiser Journalismus“ zu mehr als nur einem Ratgeber. Somit ist er auch für „alte Hasen“ ein hilfreiches Nachschlagewerk.

Natürlich könnte man zum Thema „Textsorten“ noch viel viel mehr schreiben, als das, was der Autor uns im vorliegenden Band bietet. Doch das ist gewissermaßen seine Kunst: Auch wenn alles knapp gehalten ist, bringt Christoph Fasel doch alle Aspekte an, die wichtig sind, um über die verschiedenen Darstellungsformen ausreichend informiert zu sein.

 

Von Antonia Küpferling

 

Gewinnspiel:

 

Möchtest du diesen tollen Helfer aus der Reihe „Wegweiser Journalismus“ des UKV Verlags gewinnen? Dann schreib uns bis zum 31. Juli eine Mail an gewinnspiel@jpbayern.de und nenne uns ZWEI meinungsbetonte Darstellungsformen.

Viel Glück...

...wünscht das JPB-Team!