Bayerns beste Schülerzeitungen

Das Schuljahr nähert sich dem Ende und einige Schülerzeitungsredaktionen in Bayern dürfen sich freuen. Denn: Die Sieger des bayerischen Schülerzeitungspreises „Blattmacher gesucht“ stehen fest. Jedes Jahr veranstalten das Kultusministerium, die Süddeutschen Zeitung und die HypoVereinsBank diesen Wettbewerb, um herausragende Schülerzeitungen aller Schularten in Bayern zu prämieren. Die Junge Presse Bayern gratuliert allen Gewinnern herzlichst!
 

Auch in diesem Jahr setzt sich bei den Gymnasien der „Innfloh“ des Ruperti-Gymnasiums. Souverän belegt die Schülerzeitung aus Mühldorf den ersten Platz und die Jury befindet sowohl das Layout, die Themenmischung als auch die Sprache für „professionell“. Gefolgt wird der „Innfloh“ von der Schülerzeitung „Spickzettel“ des Carl Friedrich Gauß Gymnasium in Schwandorf auf dem zweiten und dem „Echo“ des Gymnasiums Wertingen auf dem dritten Platz.
Die Schülerzeitung mit dem bayerischen Namen „s’Vietacher Woidschratzl“ belegt in der Kategorie der Realschulen den ersten Platz. Die Schülerzeitung der staatlichen Realschule Vietach lobt die Jury vor allem für ihre originellen Ideen, wie einem Offenen Brief auf bayerisch oder die abwechslungsreiche Vorstellung des neuen Schulleiters. Platz zwei geht an die „Freestyle“ der städtischen Ludwig Thoma Realschule in München, Platz drei an die „Mosaik“ der St. Ursula-Schule in Würzburg.
Der erste Preis der Hauptschule geht dieses Jahr an die Schülerzeitung „Galgenbook“ der Hauptschule Bad Windsheim. Die Schülerzeitung habe beispielsweise das Thema „Unsere Schule“ sehr umfassend beleuchtet, sagt die Jury. Zum zweiten Preis darf die Jury dem „Wallburg Express“ der Hauptschule in Eltmann, zum dritten Preis der „Volltreffer“-Redaktion der Albert-Einstein Volksschule in Augsburg gratulieren.
Bei den Grundschulen belegt die Grundschule Mitte aus Nördlingen mit ihrer Schülerzeitung „Die Schnelle Zeile“ den ersten Platz. Die Jury lobte besonders die große Themenvielfalt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen die Schülerzeitungen „Richis Welt“ der Richard-Higgins-Volksschule in Fürstenfelsbruck und „Pfiffikus“ der Grundschule an der Birkenstraße in Penzberg.
Die Schülerzeitung „comPost“ der Comenius-Schule in Aschaffenburg gewinnt in der Kategorie der Förderschulen den ersten Platz. Die Zeitung sei auf das Leserpublikum zugeschnitten, so die Jury, und es sei mutig, wie weit sich die Lehrer zurücknehmen. Auf Platz zwei liegt die Förderschule Augsburg Nord mit ihrem Blatt „Meck Martin“ und auf dem dritten Platz die Förderschule München-Ost mit „Eastsider“.
Unter den Berufsschulen ist die FOS/BOS Augsburg Erstplatzierter. Ihre Schülerzeitung „Paparazzi“ besticht vor allem durch ein klares Layout und gute Bebilderung. Die FOS Landsberg am Lech gewinnt mit der Zeitung „akzente“ den zweiten Platz, die Berufsschule für Medienberufe in München mit der Schülerzeitung „Mundgerecht – Das Medienhäppchen“ den dritten Platz.
Außerdem gibt es auch dieses Jahr etliche Sonderpreise. Der Sonderpreis Comics geht an die „Gaudemaus“ des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums Burghausen. Für die beste politische Karikatur wird die Schülerzeitung „Spickzettel“ des Carl Friedrich Gauß Gymnasiums in Schwandorf ausgezeichnet. Das beste Titelblatt hatte die „Louis“ des Ludwigsgymnasiums München und die Gestaltung gelang der Schülerzeitung „Olymp“ vom Arnold-Gymnasium Neustadt hervorragend. Sonderpreise für einen Onlineauftritt erhalten die Schülerzeitungen „Peer“ vom Egbert-Gymnasium in Münsterschwarz, „Graffiti“ von der Realschule Rain in Rain am Lech, „Pesta 007“ von der Pestalozzischule in Fürth.